Projekte, schon etwas älter

Nachlese und was mal Aktuell war, aber doch interessant ist:





roboexotica
Roboexotica 2018 Festival for Cocktailrobotics

Ich habe mal begonnen die ersten Teile zu besorgen und zuvor das angedachte Projekt überdacht. Ansatz war, den Aufwand währende der Veranstaltung für die Betreuer des Standes so gering wie möglich, aber den Spassfaktor für die Besucher hoch zuhalten. Es sollten dann auch wieder viele LED verbaut werden, da diese einen enormen Anziehungspunkt bei unsere letzten Maschine erzeugte.

Wie auch immer, bei einem Firmenfest hatten Lehrlinge einen Bierglas-Curling-Tisch gebaut. So einen Tisch haben wir nachgebaut. Der Unterschied zum üblichen Curling, wird unser Exemplar, mit Bierkrüge als Steine und nicht auf Eis gespielt werden. Ursprünglich sollten die Bierkrüge mit einem RFID Chip versehen und das Ziel mit einem RFID Leser ausgestattet werden. Dieses will ich aber umdrehen und hier den Tisch mit Ferromagneten sowie die Bierkrüge mit einem Hall-Sensor versehen und hier die Bierkrüge unterschiedlich dann zum Leuchten zu bringt, wenn z.B. das Ziel getroffen wird. Für den Tisch werden wir Resopalplatte verwenden und dieser wird ca. 280 cm x 85 cm groß werden. Die Abgrenzungen (damit nichts runter fällt) werden ebenfalls aus Resopalplatte gebaut und ca. 10 cm hoch und mittels Strebenprofil 20x20 Nut 6 befestigt und umbauen.

Als Tischersatz, werden Europaletten dienen, da ich eventuell einige Europalettenmöbel zur Vervollständigung des Standes auch noch bekommen. Als "Siegerprämie" denken wir z.Z. an Energy Drink Dosen und ausgesuchte Biere. 

Unten, der Transport der Resopalplatte. Diese war leider etwas zu groß für mein Auto. Die Dachträger hatte ich mir vor Jahren mal bei IKEA besorgt und haben tadellos funktioniert (bin aber nicht weit und auch nicht schnell gefahren).


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Erster Aufbau im Keller, um die Dimensionen mal zu betrachten und ersten Gleitversuche mit unterschiedlichen Gläser.


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Hier schon mit den passenden Gläser. Ist nicht einfach das Ziel zu treffen.

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Unten die Versuche, die richtigen Maße für die Aluminium-Systemprofil auszuloten. Die Ecken mussten weggeschnitten werden.

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Das gute Werkzeug von Bernhard für die Gewinde die für die Verbindungswürfel notwendig sind.

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Alles mal versuchsweise zusammen geschraubt. Eventuell kommt noch eine Aluminium U-Profile auf die Seitenwände drauf.

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21.10.2018: Heute haben wir noch weiter wichtige Positionen bestellt. Die RGB LED Strip mit WS2812b Contoller, die Neodym-Magneten 30x2 mm und noch einen Münzprüfer. Wir müssen leider für jedes Spiel etwas verlangen, da die Anschaffungskosten doch in die dreistelligen Euros gehen. Um hier der Diskussion aus dem Wegen zu gehen, werden wir einen Münzprüfer noch anbauen, der ein Spiel starten lässt. Wir denken, ein Spiel mit drei Versuchen, kann durchaus 1 € kosten, da es ja auch eine Dose eines namhaften Energy Drink oder ein Bier als Gewinn geben könnte.

Unten der Münzer, den wir um wenig Geld bei Amazon erstanden haben.  Das Teil hat mich aber doch 2 Stunden gefuchst, bis ich die Programmierung verstanden habe. Jetzt noch ein Arduino an den Münzer angeschlossen und etwas Code und dann wird das schon was.



Muenzer  

Wir haben dann noch eine Beleuchtung für das Ziel vorgesehen, wo wir auch eine Kamera anbringen wollen, die einen bessern Überblick zulässt. Mittlerweile haben wir auch die Folie auf einem Folienschneider angefertigt, um das Ziel besser visualisieren zu können. Nächte Woche wird alles zusammengebaut und anlässlich der Geburtstagsparty meiner Tochter mal probeweise getestet. Hoffentlich bekommen wir noch alle Teile und die Codes für die ESP32 werden zumindest ansatzweise fertig. Die Aluminium-Systemprofil lassen leider auf sich warten, damit was am Tisch weiter geht. Ach ja, die Neodym-Magneten (30 mm im Durchmesser) sind auch schon angekommen.

Heute (27.10.2018) haben wir mal den Hall Sensor im ESP32 ausprobiert. So wie die ersten Versuche aussehen, werden wir alle 10 Stück der Neodym-Magneten nutzen müssen, um eine verlässliche Anzeige zu bekommen. Habe auch das Inlay für die Biergläser probeweise mal gefräst. Die Gläser sind leider nicht alle gleich, daher musste ich den Durchmesser anpassen, damit die Scheiben auch auf den Boden kommen. Auf die Inlays werden die RGB LED Ringe eingelassen, so leuchten diese auch besser und dann kommt noch der ESP32 in die Mitte sowie ein LiPo Akku mit Halter. Sieht dann in etwa so aus (unten noch mit einem UNO).

Glasinlay 20181027 220408 


Stephan war auch da und wird sich wie letztes Jahr der SW annehmen (er hat aber schon wieder Ideen, die alles Perfekt machen würden. Zielerkennung per Videoanalyse). Ich bin da mal pragmatisch, einfach und funktionieren soll es werden. Wir haben uns darauf geeinigt, dass der Münzprüfer und ein Arduino UNO sich um das Zählen der Münzen kümmert, die Freigabe des Spiel, durch das ändern der Farbe von Rot auf Grün in den Gläser anzeigt (hier werden wir noch Zugmagneten unter dem Tischen montieren, hoffentlich reicht der Magnetismus aus). Eventuell werden auch die Lichterketten in den Aluminium-Systemprofil mit dem selben UNO angesteuert.

Noch einiges zu tun. Morgen haben wir ja eine Stunde länger "Sommerzeitumstellung" und Regen, vielleicht geht da wieder was weiter.

30.10.2018: Heute habe ich an dem Münzergehäuse gearbeitet. Ist aus den Resten von Resopal entstanden. Auch habe ich an einigen Zeilen des Codes mich mal versucht. Ja es funktioniert: 1€ zwei x blinken und 50 Cent 1 x blinken. Ebenso habe ich einige Versuche mit dem Hallsendor angestellt und die Hubmagneten ausgetestet. Leider geben die kein so großes Magnetfeld ab, wie erhofft. Wird aber schon irgendwie funktionieren. Ich habe mich dann auch noch um die Beleuchtung der Aluminium-Systemprofil angenommen. Die leuchten jetzt schon ordentlich.

01.11.2018: Heute habe ich die Inlay der Gläser gefräst. In die Inlays werden ja die runden RGB LED´s und der ESP32 eingelegt. Dann habe ich bei zwei Abgrenzungen auch noch unser Logo "UNDERGROUND-MAKER" eingefräst. Irgendwo wollen wir ja auch verewigt sein.

03.11.2018: Wir haben diese Wochenende den Lasercutter mal zum Laufen gebracht. Mehr hier. Dieses hat uns leider etwas aufgehalten. Dabei sind aber einige Teile entstanden, die wir auch für unser Tisch verwenden können, wie die Verschlußklappe für das Münzergehäuse und einige Beschriftungen. Wir haben auch das Logo für das Ziel nochmal "ausgelasert", da mir das mit der Folie nicht so richtig von der Hand gegangen ist und diese dann im Zorn im Mistkübel gelandet sind. Leider ist das mit der Schablone und Farbe aufrollen, auch nicht wirklich zu meiner Zufriedenheit gelungen.
Hoffentlich kommt Montag oder Dienstag die restlichen Aluminium-Systemprofil. Bei der ersten Bestellung, habe ich mich leider in der Dimension geirrt und 20 x 20 mm Profile bestellt. Um die Zeit etwas zu nutzten, habe ich alles mal ordentlich zusammengestellt, damit es umgehend weitergehen kann. Berni hat dann noch neben der Test´s des Lasercutter (sein neues Spielzeug) die Halterung für die Kamera angefertigt.

05.11.2018: Unten das fast fertige Bierglas-Curling-Tisch. Hier fehlt jetzt noch der Münzprüfer und die die Start- und Zielmagneten. Die liegen noch am Arbeitsplatz und hoffen auf deren Endmontage (brauche diese noch für weiter Test der SW).


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Beim Unterbau bin ich mir noch nicht sicher, ob da die bereitgestellten Konstruktionen oder doch die Variante mit den Paletten kommt. Die Paletten würden dem Tisch noch einen rustikal Stile geben. Weitere Versuche das Ziel zu treffen, ist nach wie vor sehr schwierig. Ich brauchen fast immer bis zu 30- 40 Versuche, bis es einmal klappt.
 
18.11.2018: So, wir haben noch 3 Tage bis zur Roboexotica 2018. Was ist fertig? Der Tisch steht (etwas wackelig, aber er steht). Hier hoffen wir auf die "angesprochene" Unterbau des Theater. Heute haben wir den Münzprüfer mit der "Start Apparatur" Software- und Hardwaremäßig vereint. Bis auf einen Massefehler, der Zähler geht schon los, wenn nur der Münzprüfer berührt wird, lauft alles. An den Glaseinsätzen habe ich letzte Woche schon gearbeitet, heute sind wird dem Arduino OTA ESP32: Wi-Fi (OTA) Wireless Update nachgelaufen, da die endgültigen Parameter via OTA eingespielt werden müssen. Es hat sich leider herausgestellt, dass bei den LiPo Akku, das Gehäuse aus Metall besteht und dies doch etwas Einfluss auf den Hall Sensor hat. Aus diesem Grunde musste auch von den Elektromagneten auf Neodym-Magneten für die Umschaltung beim Start ausgewichen werden. Die Neodym-Magneten werden via Servos von der Startposition jetzt weggedreht.

Was steht noch an? 3 x die ESP 32 mit der letzten FW Version mit  Arduino OTA ESP32: Wi-Fi (OTA) Wireless Update aufspielen, dann die ESP mit Kupferlackdraht und den RGB LED noch verlöten und auf die Plexiglaseinheiten aufbringen. Dann muss alles mal auf Herz und Nieren getestet werden und danach wiederum für den Transport nach Wien zerlegt werden. Hoffentlich überleben alle Teile den Transport und kommen gut in Wien  bei der Veranstaltung an.

19-22.10.2018: Hier wurde noch der Feinschliff bei der SW durchgeführt und alles zusammen gelötet. Wie durch ein Wunder, hat dann auch alles funktioniert und die Anreise mit Hilfe unseres guten Geist Gerhard mit seinem Anhänger, konnte starten.

22-24.10.2018: Vier sehr schwierige Tage. Wenig Schlaf und die Maschine am laufen halten. Meine Kinder haben mich am Samstag abgelöst. Wie schon letztes Jahre, war ich des schwächte Glied hier in der Kette. Mann wird hat nicht jünger.

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27.11.2018: Wir waren dabei und unser Tisch hat hervorragend und fast ohne Ausfall funktioniert. Was haben wir noch ändere müsse? Der Münzprüfer, hat uns leider einen Strich durch die Rechnung gemacht, leider hat er nach wie vor andauern Impulse an den Arduio abgegeben und damit auch der Startsequenz in den Biergläsern. Dieses haben wir dann in der Folge durch einen Schranken noch behoben. War auch leider notwendig, da, wenn Gruppen gekommen sind, diese durch die Gruppendynamik nicht vor "Freispielen" abgehalten werden konnte.

Hier einige Bilder:

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Unser Stand war regelmässig gut bis sehr gut besucht, teilweise mussten wir auch Spielverbote aussprechen,  da einigen Gästen es so angetahn hat, dass diese zu viele "Sponserungen" am Tisch liegen hätten lassen. Ab maximal 20 € war für uns dann schluß.  Wir haben für jeden Kunden, der das Ziel treffen konnte, einen Jägermeister bereitgestellt und falls 3 x gespielt wurde, hat er auch einen bekommen, auch wenn er nicht getroffen hat. Wir wollten hier nicht als Betrüger da stehen. Am Sonntag hat dann fast jeder einen Jägermeister bekommen, da ich diese nicht wieder mitnehmen wollte.

Verbesserungen für den nächsten Einsatz. Die Zielerkennung mit den Hall-Sensoren müssen wir noch verbessern. Das Ziel mit LED beleuchten und den zweiten Schranken noch montieren. Auch die Farben werde ich noch ändern (vielleicht das Öffnen des Schranken mit einer Farbänderung in den Gläser noch verbinden). Was bemängelt wurde, das die Gläser nicht mit Bier, beim erreichen des Ziel, gefüllt werden. Diesen Wunsch kann ich leider nicht erfüllen, werde ab eventuell einen einfachen Getränkespender an den Tisch noch anbauen. Hier wird es aber nur eine Auswahl an z.B. Whisky geben. Je nach Zielerreichung, unterschiedliche Qualitäten. Mal sehen, ob wir daran weiter bauen?!

Zu guter Letzt, haben wir mit unsere Maschine dieses Jahr keinen Preis erringen können. Die angefallen Materialkosten sind zumindest "eingespielt" worden und wir hatte viele Spass und konnten viel über Gruppendynamik und Spielverhalten der Besucher lernen. Fürs erste habe ich mal genug, aber vielleicht springt der Funken 2019 wieder an und wir machen wieder mit. Einige Idee hätte ich schon.

Wir werden den Tisch auf der Maker Faire Vienna 2019 zur Diskussion stellen.

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Hier einige Infos zur Installation unseres Laser:

Der Bodor CO2 Lasercutter ist nach fast 4 Monaten nach der Bestellung endlich eingetroffen. Jetzt noch die fast 240 Kg  in den Keller verfrachten. So wird das Teil geliefert, das Auspacken kann beginnen ....

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So, wir habe das Teil mal im Keller. Jetzt noch einen entsprechende Tisch anfertigen (was für mindestens 200 Kg.) und die restlichen Teile dann verstauen und noch einen Aktivkohlefilter bauen und und und. Wird sicher noch einige Wochen dauern, bis wir das Teil in betrieb nehmen können.
Die letzten Wochen haben wir einen Arbeitstisch für unseren Lasercutter zusammengeschweisst und auch schon aufgebaut. Jetzt fehlt nur mehr die Tischplatten und vier starke Männer, die das Teil dann auf den Tisch heben.


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Neue (alte) PC´s sind im anrollen.

Wir haben zwei neue (alte) PC´s für unser FabLab bekommen. Dies werden noch mit 500 MB SSD HD ausgestattet und dann sollte die Warterei ein ende haben.



Hier die Eckdaten der alten PC´s:

Geraeterspezifikationen

Hier die Eckdaten der "neuen" PC´s:

Neuer PC 1

Na, dass ist ja schon mal eine Verbesserung! Jetzt die Teile noch mit einem Betriebssystem (wird Win 10 werden. Hoffe, Mach 3, macht keine Mucken) versorgen und alle Programme dann neu installieren (so geht der Mist auch über Board).

Der Arbeitsrechner ist installiert und arbeitet bis jetzt tadellos. Ein echter Geschwindigkeitsgewinn. Das Warten hat ein ende. Jetzt noch den zweiten Rechner tauschen und wir werden nicht wissen. was wir mit der gewonnen Zeit alles anfangen werden.


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Industry meets makers

der Senior hat sich ja bei "Industry meets makers 2018" angemeldet und bei zwei Projekten etwas engagiert.




Beim Projekt Magna Steyr, habe ich mit einem Ex-Kollegen zusammengearbeitet. Hier hat eigentlich er die Arbeit und das Ausloten von Statistiken durchgeführt und ich war oft nur die treibenden Kraft.

Mein Resümee: Schade um die Zeit. Die am ende ausgeloteten Projkete hatten mit den Briefingaufgaben nichts zu tun und wurden durch UNI bzw. FH nahen (fast schon Firmen) Gruppen abgegeben. Da haben Maker nicht einen Funken einer Change gehabt.  


Robert Bosch AG: The air around us

Beim Projekt Robert Bosch AG, konnte ich mich etwas mehr einbringen und haben zuletzt auch die ersten Prototypen zurecht gebogen. Hier war interessant, dass wir ein Robert Bosch AG Projektentwicklungverfahren im Schnelldurchgang durchlaufen sind. Was hat sich in unsere Gruppe als Lösungsansatz für das Thema "The air around us" ergeben?

Hier haben wir unser Aufgabe darin gesehen, den von Bosch bereitgestellten Umweltsensor BME680, in das auszuarbeitende Konzept mit einzuarbeiten (was nicht einfach war, da der Sensor nicht gerade berauschend ist).
Lange Rede, kurzer Sinn, es ist ein Konzept entstanden, wo individuelle Umweltdaten bei erreichen eines Schwellwert, mittels eines "Brille Add On" angezeigt wird. Die Daten können aus dem "Brille Add On", aber auch von einem Handy oder aus dem Internet bezogen werden. Die ersten Prototypen des Halter bzw. des Anzeigesystem sahen mal so aus.

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Wie geht es hier weiter? Wir haben einige Experimente mit RGB LED´s durchgeführt und dazu einen Attiny85 verwendet, um festzustellen, welche Farben und Lichtstärken hier zielführend sind und ob das Einblenden über einen Lichtleiter stört. Als nächsten Schritt, werden wir einen ESP32 an einen BME 680 und einen UV-Sensor anschließen und das Überschreiten der gemessenen Daten mittels der LED´s anzeigen. Parallel wollen wir aber auch Daten aus dem Web verwenden und ein App für die Parametrierung des System´s nutzen.

Unten ein Bild des ersten Muster. Hiermit wollen wir die Akzeptanz und die Lichtstärken der LED´s testen.

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Wir hatten wieder mal ein Meeting und hier haben wir die nächsten Schritte abgeklärt.
Mein Vorschlag war, einen ESP 32 + BME 680 und die Applikation Blynk für das angedachte App zu verwenden.

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Die Bauteilgruppen lassen sich leicht auf unserem "Brillen Add On" anbringen und mit einem LiPo versorgen.

Ich habe mir daher "Blynk" genauer angesehen und im Internet recherchiert. So wie es aussieht (und um Zeit zu sparen) werden wir das App via WLan mit dem ESP 32 verbinden. BLE ist zwar möglich, scheint aber sehr kompliziert zu sein. Für die Präsentation sollte WLan reichen. Sieht ja keiner, über welchen "Luftweg" die Daten transportiert werden.

Um die "Ernery", dass sind die kostenlosen Anwendungen, wie Tasten oder Slider udg. unbegrenzt verwenden zu können, müssen wir einen eigenen "Blynk Server" verwenden (kann ein Raspberry pi sein), wenn wir hier keine weiteren € ausgeben wollen.

Ich habe dann auch die Option gefunden, wie für ein App mehrere Seiten einzurichten sind. Mit dem Code schreiben habe ich noch nicht angefangen, aber hierzu schon einige Schnipsel gefunden, wie bzw. einen Codegenerator.

https://examples.blynk.cc/?board=ESP8266&shield=ESP8266%20WiFi&example=More%2FNeoPixel

Damit lässt sich schon mal was anfangen.

Unten eine erster Versuch einer Oberfläche für das App mit BLYNK zu erzeugen.

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Es ging weiter und wir haben Stephan wieder ins Boot geholt, um uns bei der Softwareerstellung behilflich zu sein (eigentlich, soll er die SW schreiben). Wie auch immer, wir haben uns jetzt für die Kombination ESP 32 und GATT Bluetooth Low Energy als Basis für die Komponentenverbindung des "Brille add on" und einem Handy entschieden.

Letztes Wochenende habe ich die letzten Teile bekommen und diese neu auf dem Add On platziert und es sieht jetzt so wie unten aus (in dem kleinen Ausschnitt fehlt noch die
SMD RGB WS2812B 3030 LED).

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und auf der Brille so:

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Z.Z. habe ich den Halter mit einer kleinen Filmklammer noch am Brillenbügel geklemmt. Soll ja ein "Snap-On" werden. Hier denke ich aber noch an eine andere/bessere Lösung nach, damit "alle" Brillen damit beglückt werden können.

Jetzt sind alle Teile mal platziert und müssen zuvor aber noch ihre Tauglichkeit auf einem Steckbrett beweisen. Dann werden wir diese mit dünnen Kupferlackdraht verbinden und hoffentlich funktioniert dann auch alles, so wie gedacht. 

In den letzten Tage habe ich ein "System Development Board für ESP-WROOM-32 ESP-32S" bekommen und an die Arduino IDE auch schon mal angeschlossen (habe den Hall-Sensor angesprochen, um die Machbarkeit zu testen).

ESP32 Test Board

Scheint alles zu funktionieren und der ESP32 ließ sich mit dem System Development Board ohne viel Aufwand in Betrieb nehmen. Jetzt werden wir alles mal auf einem Steckboard aufbauen und den Code erstellen. Hoffentlich wird alles bis zum 03. Oktober fertig.
Unten, ist der erste Versuchsaufbau und mal mit rudimentären SW Schnipsel zu sehen.

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In den folgenden Stunde ist dann die Pfurzmessbox entstanden.

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Warum Pfurzmessbox? Da mit dem Boschsensor "eigenartige Gase" gemessen werden können (leider nur alle zusammen, so wie es bei einem Pfurz halt auch so ist.

Die Pfurzmessbox, sie hat im Endausbau noch eine 4x40 LCD Display bekommen, damit die Werte auch ohne PC ersichtlich sind. Diese Box hat jetzt Stephan bekommen, um an der SW weiter schreiben und auch alles ausprobieren kann. Parallel, baue ich den Halter für die Brille zum zwanzigsten mal auf. 

Wir hatten auch eine weiter Sitzung, um die Präsentation am 03.10.2019 zu besprechen, wo wir schon erste Montageversuch der Brille auf dem Styroporkopf angestellt haben. Der Kopf mit der Demobrille kommt dann in so eine IKEA SYNAS Plexiglasbox.


SYNAS


Ich habe mich mal mit dem Layout des App etwas beschäftigt und hier die verschieden Maker App Entwicklungstoos ausprobiert. Letztendlich bei AppyBuilder hängen geblieben.  Der Versuch nach Stunden, sieht mal so aus.


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Alles sehr einfach gehalten. Etwas Werbung für das Projekt (auch als Platzhalter für weiter Sensoren) und darunter einen BLE-Schalter, der das Ein- und Ausschalten der BLE ermöglicht. Die Beschriftung der möglichen Sensoren, sind gleich in den Farben angegeben, die dann auch die LED anzeigen wird. Mit dem darunter liegenden Schieber, können die Werte eingestellt werden, ab wann eine Warnung ausgegeben werden soll. Da die LED-Möglichkeiten zwar fast unbegrenzt sind (NeonPixel RGB-LED), aber man sich wahrscheinlich nicht alle Möglichkeiten merken wird, wird es auf der zweiten Seite ein Auswahl der möglichen Sensoren geben. Nur diese sind dann auf der ersten Seite zu sehen. Durch das großzügige "Werbebild", lassen sich auf der ersten Seite noch einige weitere Sensoren (z.B. Werte von einem Pollenwarndienst aus dem Web) zusätzlich anzeigen.

Wenn ich jetzt noch dem Programmieren mächtig währe, könnte es auch schon funktionieren. Leider muss ich hier auf Stephan bauen, der gerade seine Version der BLE Anbindung zum Laufen gebracht hat. Mal sehen, wie seine Version dann aussehen wird.

Ich habe dann an dem Halter noch weitergearbeitet. Die letzte Version sieht so aus:

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Leider noch alles unverkabelt, hier muss ich auf die letzte SW Version warten, um die richtigen Anschlüsse dann zu erwischen. In dem Muster habe ich die Klemme weggelassen, es ist aber doch sehr schwierig, einen Halter für alle möglichen Brillenfassung zu gestalten (wenn nicht unmöglich). Links von der Anordnung, kommt dann noch der LiPo Akku. Diesen werde ich nach wie vor nur mit O-Ringen befestigen.

Es bestand dann noch der Wunsch, alles in ein Gehäuse zu verbauen, diesem werde ich aber nicht nachkommen. Hier darf der "Auftraggeber" sich dann selber weiter entfallen und austoben.

Unten unser Präsentation anlässlich der Digital Days

Bosch - Air Glasses - Teil 1
Bosch - Air Glasses - Teil 2

Mein Resümee: Waren dabei, viel Zeit aufgewendete, nette Leute kennen gelernt, aber nichts neues gelernt, was ich nicht auch ohne der Veranstaltung lernen hätte können.

 
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Wemos LoRa
APRS mit einem LORA SX1278 ESP32 mit 0.96O LED Display

Vor einigen Monaten wurde anlässlich der Amateurfunktage in Altlengbach LoRa im Zusammenhang mit APRS vorgestellt. So was wollte ich auch mal bauen. In den Wochen nach dem Vortrag, hat ein OM aus dem ADL 303 sich der Sache professionell angenommen und in der Zwischenzeit ist eine sehr interessante Baugruppe wie die "LORA SX1278 ESP32 mit 0.96O LED Dispy 16 Mt Bytes (128 Mt bit)" auf dem Markt gekommen. Es gibt diese Art von Board bei etlichen chinesischen Anbieter um ca. 10-12 €.

Da die Software die letzten Monate schon die V 1.+ erreicht hat und ich mich hier eher anschließe, als selber in die Tasten zu klopfen (kann ich auch nicht so gut), habe ich mich dem Gehäusebau angenommen. Der Anspruch daran ist: So klein als möglich, wenn geht, keine Löcher im Gehäuse (annähernd IP 65) und nach dem ersten Musteraufbau, einen Akku mit mindestens 2000 mAH zu verwenden. Das erste Muster sieht mal so aus.

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Weitere Muster wurden schon angefertigt (Fotos folgen noch). Die Front wird aus durchsichtigem Plexiglas angefertigt, dadurch ersparen wir uns den Ausschnitt für das Display. Das Gehäuse wird auch nur halb so tief werden.

Hier noch ein Aufbau eines Gehäuse mit einem 3D gedruckten Gehäuse und daneben mein erstes Muster.

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Die notwendigen Teile sind z.T. schon bei meinem Lieblingshändler in Graz besorgt. Jetzt fehlt mir nur mehr die Zeit, der LiPo Akkus und das GPS. Geladen werden soll der Akku mit einem Olight UC - Universal Ladekabel von aussen.

Olight UC - Universal Ladekabel

Hier geht es leider nicht wirklich weiter, da uns noch einige wesentliche Teile fehlen und wir in den Vorbereitungen für die MakerCon und Maker Faire Vienna 2018 stecken.

Osterwochenende, ich hatte wieder mal etwas Zeit, mich um das Projekt zu kümmern. Wir haben ja anlässlich des Arduino Day 2018 vor, so einen "Bausatz" für die Teilnehmer bereitzustellen (leider nur denen, die eine Lizenz haben). Wie auch immer, der Musteraufbau lebt und ich bin unter https://de.aprs.fi zu sehen.

LoRA OE3DBW


LoRA OE3DBW-fi

Fürs Erste, nicht mal so schlecht, wenn wir berücksichtigen müssen, dass wir hier nur mit 0,5 W Sendeleistung und mit Baugruppen um ca. 35 € dabei sind. Jetzt muss das alles noch in ein Gehäuse, so wie oben beschrieben.

Eine weitere Beschreibung ist hier und die letzten News von Bernd und seinen Aktivitäten unter https://www.lora-aprs.at/ zu finden.

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Sonoff S20 ...


Ich habe mir eine Sonoff Steckdose zugelegt. Erste Versuche mit der vom Hersteller angebotenen App war nicht so erfolgreich, da der Server beim Erstversuch immer ausgelastet war und ich keine Verbindung zustande gebracht habe.

Macht nix, bekommt das Teil halt eine neue FW (mich störtet sowieso, dass jeder Steuerbefehl über China läuft). Hier ist mir Tasmota ins Auge gesprungen. Jetzt liegt das Teil mal am Basteltisch und wartet auf das nächste Wochenende.

Das Wochenende war da und wir haben das Teil mal zerlegt und die Steckerleiste zum Flashen eingelötet, ging relativ einfach. Das Flashen von Tasmota war dann eher eine Aufgaben für sich. Zuerst wollte ich es via Arduino IDE versuchen, wo schon der USB-TTL Wandler mal seine Dienst verweigerte. Hat zwar mit der Arduino IDE nichts zu tun, aber beim Einrichten der Parameter, blieb ich dort schon mal hängen. der "richtige" Treiber war mal aufzutreiben. Anscheinend, habe ich hier ein Teil, mit einem Fakebauteil erwischt.

USB-TTL


Irgendwann war das gelbe Dreieck in der Systemsteuerung der HW dann weg. Bei den nächsten Sonoff, werde ich weibliche Stecker einlöten, da die Reihenfolge der Anschlüsse des USB-TTL Wandler zufällig mit den Anschlüssen des Sonoff übereinstimmen. So erspare ich mir das Kabel und eine Fehlerquelle ist auch weniger. Das Teil hat auch den Vorteil, dass es einen 5V und einen 3,3V Anschluss hat, somit muss keine Lötbrücke gesetzt werden. So, weiter mit dem Einrichten der IDE und mal versuchsweise zu kompilieren. Wie zu erwarten, die ersten Fehlermeldungen tauchten auf. Nach 2 Stunden rummurksen, haben ich aufgegeben und es mit der SW Atom versucht. Hier wieder alles installieren und einrichten. Auf meinem Uralt-PC, eine Ewigkeit. Auch hier einige Fehlermeldungen, aber irgendwie habe ich es dann hingekommen, die FW auf den S20 zu bekommen.

Jetzt läuft das Teil in unserem Netzwerk und wurde versuchsweise an die Beleuchtung des BioMax angeschlossen.

Fazit des Versuches: Nix geht schnell und ist einfach, aber man lernt immer wieder was Neues dazu. Vielleicht kaufe ich mir noch einige der Teile, damit ich mir am Abend den Rundgang durchs Haus ersparen kann, um alle Lichter auszuschalten. 


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RC Tank
Nachbau eines RC Tank

Weil uns das Teil faszinierte und nicht alles fliegen muss (wir brauchen auch neue Ausstellungsstücke, die wir auf der Maker Faire Vienna 2018 zeigen können), haben wir begonnen den RC Tank von https://www.thingiverse.com/thing:2414983 nachzubauen. Auf der Seite ist auch ein Video zu finden. Seht es euch mal an. Ein geiles Fahrzeug. Der Senior denkt schon nach, ob wir das Teil nicht in Alu nachbauen sollen.

Hier die ersten Bilder:

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Wir haben weitergedruckt und schon einige Teile zusammen geschraubt.


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Jetzt sind die Kettenglieder dran, die haben wir aus flexiblen Material gedruckt. Hier müssen wir an die 80 Stück drucken. Damit wir nicht alle einzeln drucken müssen, hat Bernhard 5 Stück auf die Druckplatte verteilt ohne das sich beim Wechseln der Positionen ein Massaker im Druckraum statt findet.

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Wir haben jetzt fast alle Teile zusammen und es fehlen jetzt nur mehr die Motoren und die Steuerung, welche wir uns in den nächsten Tagen besorgen werden.

Das Ding fährt schon! Jetzt ist Bernhard noch am Feintuning dran. Wir haben wahrscheinlich zu viel Kraft auf den Ketten, um das Ding in der Spur halten zu können. Mal sehen, was uns da noch einfällt.

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Platinen isolationsfräsen auf Basis eines DipTrace PCB Layout und weiter bearbeiten mit FlatCAM und Mach 3:

Einführung:

Warum isolationsfräsen? Weil ich nicht mit der Chemie rumpantschen will und mir das Bohren dann am Nerv geht. Es geht für 1-2 Stück relativ schnell und wie schon oben erwähnt, kann mit dem Verfahren dann auch gleich gebohrt und die Platine zurecht geschnitten werden. Für einen Arduinonachbau einseitig, brauche ich ca. 45 min. Der meiste Aufwand, ist das Wechseln der Schneidewerkzeuge (die CNC fräst ja dann ohne mein Zutun).

Das PCB Layout erzeugen mit DipTrace:

Diesen Schritt übergehe ich, da ich bei meinem Muster, mir ein File aus dem Netz "organisiert" habe. Was ist aber beim Erzeugen der Gerber und Exellor (in DipTrace PCB Layout N/C Drill genannt) Dateien zu beachten:

Unten mal, wie es geht. Die Datei öffnen (bei mir z.B. "NaninoLVL1-Danielv6.dip", alle unnötigen Lagen entfernen (links, dort wo die Haken sind) soll dann so wie unten aussehen.

DipTrace 3DipTrace 2

und Exportieren mit Gerber....

DipTrace 1


Gerber Datei mit FlatCAM bearbeiten:

Da Files kann dann in FlatCAM Importiert werden. Sieht hier so aus.

FlatCAM 1

Nach dem öffnen. sieht es dann so aus.

FlatCAM 2

Hier das Files markieren und auf "Selected" drücken. Das Bild, sieht dran so wie unten aus.

FlatCAM 3

Hier kommt was wichtiges, die Einstellungen der Einheiten (standardmässig ist auf "inch" eingestellt, das wird unter dem Reiter "Options" gemacht.


FlatCAM 4

Dann wieder zurück auf "Selected" und weiter geht es wie hier zu sehen.


FlatCAM 5

Die Bedeutungen des Parameter "Tool dia" wird angezeigt, wenn mit der Mouse auf "Tool dia" gezeigt wird. Ich interpretiere den Wert, mit Durchmesser des Fräser, wobei hier es schwierig ist, da ich mit einem Gravierstichel arbeite und der Durchmesser ist in Abhängigkeit der Eindringtiefe steht. Na, ja, habe halt 0,2 mm angegeben. Wichtig ist auch noch, dass die Kommastelle in dem Programm ein Punkt ist. Der Parameter Width und Pass overlap bedeutet,
 wie oft und mit welchen Abstand gefräst werden soll. Bei mir alles nur 1 x.

Dann auf "Generate Geometry" drücken. Es wird ein weiteres Files erzeugt und ist dann unter dem Reitser Projekt zu sehen.
FlatCAM 6

Hier "Bottom.gbr_iso"

Jetzt kann wenn gewünscht auch gleich das PCB ausgefräst werden. Diese ist mit dem nächsten "Generate Geometry" möglich. Die Parameter sind dafür: "Tool dia" der Druchmesser des Fräser, mit dem die Aussenmaße der PCB gefräst werden sollen. Bei mir war es ein Diamatfräser mit 2 mm.  "Margin", ist der Abstand zu den Aussenbahnen und "Gap size", der Abstand wo nicht gefräst wird, damit das PCB nicht raus fällt. Die Stege müssen dann mit der Hand ausgeschnitten werden.

Die Fräsbahnen sind dann alle mit rot markiert.

FlatCAM 7

Unter dem Reiter "Project" sind dann die beiden Files "Bottom.gnr_iso" und "Bottom.gbr_cutout" zu finden.
Wir wählen "Bottom.gnr_iso" aus und gehen wieder auf den Reiter "Selected" und sehen folgendes Bild.

FlatCAM 8

Hier wird jetzt der G-Code erzeugt. Die entsprechenden Parameter sind hier einzutragen. Bei meinem Gravierstichel hat sich -0.2 bewährt (Achtung, den Wert mit einem -voran eingeben), mein Gravierstichel hat einen 30 Grad Winkel. Hier muss etwas experimentiert werden.
Der "Travel Z" ist die Höhe, die beim Umsetzten des Fräser verwendet wird. Hier hat sich 2 mm bewährt, da die Z Geschwindigkeit sehr langsam ist. "Feed Rate", bei mir sind 300 bis 400 möglich. "Tool dia" ist nur der Durchmesser der eingezeichnet wird. "Spindle speed" spiet bei mir keine Rolle, da ich die per Hand einstelle. Mit "Multi-Deph:" könnten mehrfach in der Tiefe abgefahren werden. Mache ich aber nicht. Dann auf "Generate" drücken. Viel ist da nicht zu sehen, die Rote Markierung ändert sich in Blau und ein weiteres Files wird erzeugt. Bei mir, nennt es sich "Bottom.gbr_iso_cnc". Dieses bitte anwählen und wider auf Selected gehen. HIer wird dann der G-Code erzeugt. Oben kann der Namen eingegeben werden und nach dem drücken auf "Export-G-Code" wird anch einem Filenamen gefragte. Ich muss hier für Mach 3 z.B. Bottom.tap eingeben. Wichtig ist bei mit xxx.tap

Den G-Code mit Mach 3 nutzten:

Der G-Code sieht dann bei mir so aus:

FlatCAM 9


Dieser wir dann in Mach 3 (nicht erschrecken, wir haben einen screen Metro) aufgerufen und abgearbeitete.  
Unten einige Fotos dazu.

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Hier zuerst das Isolationsfräsen, dann das Bohren und das fertige PCB.

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Noch was wichtiges: Damit die Fräsungen auch annähernd gleich breit werden, sollte der Tisch die Opferplatte und die Roh-Platinen ziemlich eben sein. Bei mir war es ohne zu tun mal so. Abhelfen kann hier die Opferplatte, eben zu fräsen oder noch besser, mit FlatCAM die Oberflächen auszumessen. Habe ich aber noch nicht versucht.

Das erzeugen der Bohrdatei, ist ähnlich wie beim Isolationsfräsen. Die Ausgangsdatei ist Exellor (in DipTrace PCB Layout N/C Drill genannt). Wenn ich Zeit finde, werde ich das hier auch noch beschreiben.


Für alle, die es genauer wissen wollen, unten einige Links, der dieses genauer beschreibt.

https://www.heise.de/select/make/2016/2/1461219404057305

http://flugwiese.de/2011/02/platinenfraes/

 

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